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Warum gibt es die HFHS?

Jeder Mensch hat das Recht, sein leibliches, seelisches und geistiges Potential zu entwickeln und zum Ausdruck zu bringen. Wer dabei auf Unterstützung angewiesen ist, braucht Verständnis für seine individuelle Situation sowie angemessene und kompetente Begleitung.
Auf der Grundlage einer dialogischen Beziehungsgestaltung suchen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zusammen mit den Menschen, die der Unterstützung bedürfen, nach Möglichkeiten für deren persönliche Lebensgestaltung. Diese werden unter dem Gesichtspunkt der Selbstermächtigung und der aktuellen Denk- und Handlungsansätze der Sozialpädagogik reflektiert.
In Verbindung mit der Kompetenzentwicklung in der Praxis zielt die Ausbildung an der HFHS auf die Befähigung der Studierenden zu dieser Aufgabe hin.

Wovon geht die HFHS aus?

Die HFHS geht vom Menschen- und Weltverständnis der Anthroposophie aus, wie es Rudolf Steiner in seiner Geisteswissenschaft dargestellt hat. Zudem bezieht sie sich auf die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der involvierten Fachgebiete, die Vorgaben des Rahmenlehrplans und auf Erfahrungen von Betroffenen.
Durch nationale und internationale Kontakte und Zusammenarbeit ist die HFHS auf fachlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene vernetzt. Dies ermöglicht ihr, wahrnehmend und mitgestaltend an der Entwicklung der Sozialpädagogik und der Erwachsenenbildung mitzuwirken.
Auf diese Weise möchte die HFHS die Studierenden befähigen, dem Bedürfnis und Anspruch jeder Person nach Wertschätzung und Anerkennung gerecht werden.

Welchen Weg geht die HFHS mit ihrer Ausbildung?

In Zusammenarbeit mit den Praxisinstitutionen verbindet die HFHS Fachwissen mit der Reflexion von Berufserfahrung. Dies eröffnet den Studierenden den Zugang zu neuen Handlungsmöglichkeiten, die sie begründen und verantworten können. Eine wichtige Orientierung erfolgt dabei an der Methodik der anthroposophischen Sozialpädagogik, Heilpädagogik und Sozialtherapie. Künstlerisches Üben impulsiert das kreative Potential der Studierenden und unterstützt schöpferisches Handeln. Aus dem Dreiklang von Theorie, Praxis und Kunst schaffen sie ihre je eigenen Lernprozesse. Diese werden im Rahmen der Ausbildung begleitet und fortlaufend evaluiert.
In ihrem Qualitätsverständnis geht die HFHS von der Eigenverantwortung und Entwicklungsbereitschaft aller Beteiligten aus. Regelmässig lässt sich die HFHS als Institution extern evaluieren und zertifizieren.

Auf welches Ziel arbeitet die HFHS hin?

Ziel der HFHS ist die Sensibilisierung der Studierenden für ein ganzheitliches Professionsverständnis, das darauf ausgerichtet ist, Entwicklungsprozesse zu stimulieren. Die HFHS führt die Studierenden zu einer Handlungssicherheit. Sie arbeiten verantwortungsbewusst und sind fähig, das eigene Handeln und die eigene professionelle Situation selbstkritisch zu hinterfragen, zu begründen und weiterzuentwickeln. Absolventinnen und Absolventen der HFHS betreuen, fördern und begleiten Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, unter Einbezug ihres sozialen Umfeldes und unter Berücksichtigung von Selbstbestimmung, Autonomie und Teilhabe. Sie sind fähig zur interdisziplinären Zusammenarbeit und gehen mit aktuellen Zeitfragen verantwortungsvoll um.